Eschwege hat die höchste Störstoffquote im Bioabfall im WMK

24.03.2022
Das Witzenhausen-Institut hat Ende Januar/Anfang Februar 2022 wiederholt eine Bioabfallanalyse für den Landkreis Kassel und das Gebiet des Werra-Meißner-Kreises durchgeführt. Dabei sollen vor dem Hintergrund neuer Grenzwerte der Bioabfallverordnung Erkenntnisse insbesondere über den Fremdstoffgehalt gewonnen werden und dessen Entwicklung gegenüber der letzten Analyse festgehalten werden. Im seinem Endbericht stellt das Witzenhausen-Instituts in seinen Ergebnissen unter anderem fest:   Der Grenzwert der novellierten Bioabfallverordnung für den Fremdstoffanteil (3%) wird in Eschwege sehr stark überschritten (6,8%). Der Grenzwert in Bezug auf Gesamtkunststoffe (1 %) wird in Eschwege sehr stark überschritten (2,5%). Gegenüber der letzten Analyse haben sich die Fremdstoffanteile fast in allen Gebieten leicht erhöht, welches auch an dem generell höheren Anteil an Küchenabfällen liegen kann. Insgesamt finden sich anteilig weniger PE-Plastiktüten im Bioabfall und mehr zugelassene Bioabfallsammelbeutel aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW-Kunststoffbeutel) gegenüber der letzten Analyse.   Spätestens zum Inkrafttreten der Grenzwerte werden unsere Sammelfahrzeuge an der Verwertungsanlage zurückgewiesen und der gesammelte Bioabfall zum dreifachen Preis als Restmüll entsorgt werden müssen.   Für eine kostante Gebühr ist eine ordentliche Trennung des Bioabfalls unabdingbar. Derzeit steht die Anschaffung von Störstoff-Detektions-Systemen im Raum, die einer Senkung der Gebühren im Bioabfall entgegensteht.   Bitte machen Sie sich  mit dem folgenden Informationsblatt vertraut und trennen Ihren Bioabfall ordentlich.   Vielen Dank!
 

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